Mit der Lasertherapie lassen sich zahlreiche medizinische und kosmetische Hautprobleme effektiv und schmerzarm behandeln. Hochenergetisches Laserlicht wird heute in der Dermatologie mit gutem Erfolg eingesetzt z.B. bei:
Rote Äderchen im Gesicht (Couperose) oder Besenreiser an den Beinen sind Durchblutungssteigerungen, die auffällige Geflechte kleiner Äderchen auftreten lassen. Diese blutführenden Äderchen können durch hochenergetisches Laserlicht schonend und narbenfrei verödet werden. Meistens reichen drei bis fünf Behandlungen dafür aus.
Sonnen- und Altersflecken treten häufig im fortgeschrittenen Alter auf. Oft finden sich die flachen hellbraunen Pigmentstörungen an Handrücken und Unterarmen sowie im Gesicht. Chronische Belastung durch UV-Licht verstärkt die Bildung von Altersflecken. Mit Laserlicht kann entweder gezielt das Pigment zerstört werden oder man trägt die pigmenttragenden Zellschichten schonend ab. Narben können durch die Behandlung nicht entstehen.
Warzen sind virusbedingte gutartige Wucherungen der Haut, die vorwiegend an Händen und Fußsohlen, aber auch an allen anderen Stellen der Haut auftreten können. Auch bei Warzen oder gutartigen Muttermalen können je nach Laserart entweder die Zellschichten der befallenen Haut schonend abgetragen werden oder man zerstört die Blutversorgung, wodurch es zu deren Absterben kommt. Benachbarte Hautstrukturen werden nicht beschädigt, so dass keine Narben entstehen können.
Faltenbehandlung (SkinResurfacing)
Die Laseranwendung, die sich hinter dem Begriff "Skin Resurfacing" verbirgt, eignet sich vorzugsweise für die Entfernung von feinen bis mitteltiefen Faltenarealen im Gesicht (Wangen, Augen-, Lippenpartie). Bei dieser Methode können feinste Schichten der Haut nahezu unblutig und schmerzfrei abladiert (abgetragen) werden - sozusagen verdampft der Laser das Gewebe schichtenweise. Die thermische Wirkung des Laserstrahls lässt die kollagenen Fasern in der Haut schrumpfen: Das geschädigte Hautbild wird für den Zeitraum von mehreren Jahren durch diesen Straffungsprozess geglättet und verfeinert. Diese Methode eignet sich demnach vorzugsweise zur "Auffrischung" des gesamten Gesichtes.
Haarentfernung
Theoretisch ist die Haarentfernung am gesamten Körper möglich – Augenbrauen können mit einer Minibehandlung in Form gebracht werden, zeitaufwändigere Behandlungen sind zur Entfernung störender Haare an allen anderen Körperstellen notwendig. Am häufigsten gefragte Körperstellen sind: „Damenbart“, Beine, Arme, Bikinizone, Achseln, Männerrücken und –brust, Schultern, Hals. Die Laserepilation ist besonders wirksam, wenn die zu entfernenden Haare dunkel und relativ dick sind. Blonde und graue Haare können nach dem heutigen Stand der Technik nicht erfolgreich mit dem Laser behandelt werden. Auch ist die Therapie schwieriger, wenn die Haare zwar dunkel, aber sehr, sehr fein sind – das Laserlicht hat dann wenig Angriffsfläche. Es können helle und dunkle Hauttypen behandelt werden – die Energie des Laserlichts wird individuell darauf abgestimmt. Die Laserepilation befreit dauerhaft von lästigen Haaren – allerdings dürfen Sie nicht davon ausgehen, dass behandelte Stellen auf immer und ewig haarlos sind. In einigen Fällen sind die Haare nicht vollständig zu entfernen, werden aber von der Struktur her wie Flaumhaar. Im Laufe des Lebens bildet der Mensch immer wieder neue Haare – viele ehemalige Patienten kommen so nach abgeschlossener Therapie nach einigen Jahren zu uns, um die wenigen Haare zu entfernen, die der Körper neu gebildet hat. Manche Körperstellen, z.B. Oberlippe, Achseln, lassen sich äußerst gut enthaaren, andere schlechter. Dies liegt u.a. an der Haardicke und –farbe in Kombination zur Hautfarbe.
Die Lasertherapie ist eine gut verträgliche Behandlungsmethode für eine Vielzahl von Indikationen. Beim Einsatz moderner Geräte ist im Allgemeinen nur ein kurzes Pieksen zu verspüren. Nach der Behandlung kann es für 2-3 Tage zu Rötungen und leichten Schwellungen kommen. Die Einwirkung stärkerer UV-Strahlung ist zu vermeiden.