Patienteninformation

...des Facharztzentrums Gorch Fock


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Psychische Erkrankungen

Der Prozentsatz der Patienten in einer allgemeinmedizinischen Praxis, die an einer psychogenen, psychischen und psychosomatischen Erkrankung leiden, liegt bei etwa 30-50 Prozent. Zu den Krankheitsbildern gehören beispielsweise Schlafstörungen, psychosomatische Krankheitsbilder, Bulimie, Angststörungen, Depression, Persönlichkeitsstörungen oder das Burnout-Syndrom.

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Burnout-Syndrom

Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich ausgebrannt und kraftlos. Ursachen für das Ausgebranntsein, auch Burnout-Syndrom genannt, sind oftmals persönliche Faktoren wie das Helfersyndrom, übertriebener Perfektionismus, das Nicht-Nein-Sagen-Können und zu hoher persönlicher Erfolgsdruck. Die Ausprägung und der Verlauf des Burnouts sind individuell sehr verschieden. Betroffen sind häufig Menschen in sozialen und pädagogischen Berufen wie Lehrer, Erzieher, Pflegekräfte und Ärzte.

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Phobien

Phobien sind gekennzeichnet durch Ängste vor jeweils ganz bestimmten Dingen oder Situationen, von denen objektiv gesehen keine Gefahr ausgeht. Die Angst vor Spinnen, Platzangst oder die Brückenangst sind Beispiele für stark ausgeprägte Ängste. Diese können die Handlungs- und Bewegungsfreiheit eines Menschen erheblich einschränken. Der Phobiker entwickelt entweder Abwehrstrategien oder aber er weicht den Angstquellen aus.

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Magersucht (Anorexia nervosa)

Magersüchtige haben durch extremes Hungern deutliches Untergewicht. Ihr Gewicht liegt oft 25 Prozent unter dem Normalgewicht. Wird das Hungern bis zur vollständigen Auszehrung weitergeführt, spricht man von Kachexie. Sie kann weitere schwerwiegende gesundheitliche Komplikationen zur Folge haben. In besonders schweren Fällen kann die Magersucht mit dem Tod enden.

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Bulimie (Bulimia nervosa)

Häufige Essanfälle mit Kontrollverlust kennzeichnen die Ess-Störung Bulimie. Betroffene Menschen nehmen innerhalb kürzester Zeit große Mengen Nahrung zu sich, wobei sie die Kontrolle verlieren, was und wie viel sie essen. Der Essanfall dauert in der Regel so lange, bis sich ein Völlegefühl einstellt, das beim Betroffenen häufig mit einem Gefühl des Ekels, Traurigkeit und Schuld verbunden ist. Um eine Gewichtszunahme zu vermeiden, werden gegenregulatorische Maßnahmen, wie zum Beispiel das Erbrechen der Nahrung, eingesetzt.

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Binge Eating Störung

Ähnlich wie Menschen mit Bulimie leiden Betroffene mit einer Binge Eating Störung unter Essanfällen mit Kontrollverlust. Im Gegensatz zu Patienten mit Bulimie erbrechen Binge Eating-Patienten aber nicht nach den Essanfällen. Sie ergreifen auch sonst keine gegensteuernden bzw. gewichtskontrollierenden Maßnahmen Die Essanfälle werden von den Patienten als sehr belastend wahrgenommen.

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Die häufigsten Formen der Persönlichkeitsstörung

Für die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung wurden allgemeine Kriterien definiert. Diese treffen auf alle Persönlichkeitsstörungen zu, so zum Beispiel die extreme Unausgeglichenheit des Gefühls, des Antriebs, der Impulskontrolle, der Wahrnehmung und des Denkens.

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