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...des Facharztzentrums Gorch Fock


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Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen

Hormone sind chemische Botenstoffe des Körpers. Sie überwachen die Arbeit von Drüsen und anderen Organen und verteilen sich auf dem Blutweg im Körper. Hormone steuern lebenswichtige Funktionen wie Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel, Ernährung, Körpertemperatur sowie den Salz- und Wasserhaushalt. Außerdem haben sie Einfluss auf Fortpflanzung und Wachstum, aber auch auf die Reaktion des Organismus auf Stress.

Erkrankungen des Hormonsystems gehen häufig mit einer Überfunktion oder Unterfunktion von Drüsen einher. Zu den bekanntesten Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen gehören Schilddrüsenerkrankungen, die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und Fettstoffwechselstörungen.

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Cholesterin

Cholesterin ist einer der häufigsten Verursacher von Herzkranzgefäßerkrankungen. Durch zu hohes Cholesterin (Blutfett) kommt es zu Fetteinlagerungen in der Wand des Blutgefäßes (Arterie, Ader) und zunächst zu einer Verengung der Ader. Die Fetteinlagerung kann später nach innen durchbrechen. Dadurch kommt es an dieser Stelle zur Blutgerinnung und zum Verschließen des Blutgefäßes und damit zum Herzinfarkt.

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Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

Bei Menschen mit Diabetes ist nicht genügend Insulin vorhanden und/oder Insulin kann seine Wirkung im Körper nicht richtig entfalten. Zu über 90 Prozent der Fälle tritt der Typ-II-Diabetes auf. Früher wurde dieser Typ auch als Altersdiabetes bezeichnet. Doch heute erkranken auch immer mehr junge Menschen an der Zuckerkrankheit. Die Hauptursachen sind Fettleibigkeit und Bewegungsmangel.

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Diabetisches Koma durch absoluten bzw. relativen Insulinmangel

Menschen, die an Diabetes leiden, haben eine gestörte Insulinproduktion. Dadurch kommt es zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Eine Notfallsituation entsteht, wenn der Blutzucker auf Werte über 500 mg/dl ansteigt. Im schlimmsten Fall kann es durch einen Volumenmangelschock und Nierenversagen zu einem diabetischen Koma mit tiefer Bewusstlosigkeit und Kreislaufversagen kommen.

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Hypoglykämischer Schock durch ein Insulinüberangebot

Von einer Hypoglykämie spricht man, wenn der Blutzuckerspiegel unter 50 mg/dl sinkt. Ursachen sind meist eine Überdosierung Blutzuckersenkender Medikamente und eine verminderte Nahrungsaufnahme. Es kommt dadurch zu einem Überangebot an Insulin.

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Fettstoffwechselstörungen (Hyperlipidämien)

Fettstoffwechselstörungen sind Erkrankungen, die mit einer ehöhten Konzentration an Cholesterol und/oder der Triglyceride im Blut einhergehen. Sie gelten als ein wesentlicher Risikofaktor von Arteriosklerose und koronarer Herzkrankheit (KHK).

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Harnsäure und Gicht

Gicht entsteht durch die Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken. Die Erkrankungshäufigkeit hat sich in den letzten 20 Jahren nahezu verdoppelt. Etwa 25 Prozent der Gesamtbevölkerung weisen einen erhöhten Harnsäurespiegel auf. Sehr viel mehr Männer als Frauen leiden unter der Gicht.

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Hashimoto-Thyreoiditis (autoimmune Entzündung der Schilddrüse)

Die Hashimoto Thyreoiditis ist eine Erkrankung bei der das körpereigene Abwehrsystem die Schilddrüse angreift und an der Produktion der Schilddrüsenhormone behindert. Die Erkrankung verläuft chronisch und die Schilddrüse verliert über Jahre immer mehr an Funktion.

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