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Viele wissen nicht, dass man auch NEIN sagen kann!

Der Organspendeausweis, den der spendebereite Bürger bei sich trägt, schafft Klarheit. Mit einem Organspendeausweis kann man einer Organentnahme nach dem Tod zustimmen, ihr widersprechen, die Zustimmung auf bestimmte Organe beschränken und die Entscheidung auf Angehörige oder Personen Ihres Vertrauens übertragen.

Auf dem Organspendeausweis sind folgende 5 Entscheidungsmöglichkeiten angegeben:

Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt, erkläre ich:

  • JA, ich gestatte, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden. oder
  • JA, ich gestatte dies, mit Ausnahme folgender Organe/Gewebe. oder
  • JA, ich gestatte dies, jedoch nur für folgende Organe/Gewebe. oder
  • NEIN, ich widerspreche einer Entnahme von Organen oder Geweben. oder
  • Über JA oder NEIN soll dann folgende Person entscheiden...

Diese Möglichkeiten zeigen deutlich, dass es auch wichtig ist, einen Organspendeausweis auszufüllen, wenn man nicht spenden will, denn: viele Angehörige, die von Ärzten in der Klinik um die Einwilligung zur Organentnahme bei einem Verstorbenen gebeten werden, sind unsicher, mit welcher Entscheidung sie dem Willen des Verstorbenen entsprechen. Wer also seine eigene Entscheidung in einem Organspendeausweis dokumentiert, erspart seinen Angehörigen unter Umständen eine große Belastung. Wichtig ist dabei aber auch, seine Angehörigen schon zu Lebzeiten über die eigene Entscheidung zur Organspende zu informieren, da es z.B. im Falle eines Unfalls passieren kann, dass der Organspendeausweis nicht gefunden wird.

Die persönlichen Daten werden nicht registriert, so dass eine einmal getroffene Entscheidung jederzeit geändert werden kann, indem man einen neuen Ausweis ausfüllt und den alten vernichtet. Wer einen Organspendeausweis bei sich trägt, kann sicher sein, dass seine Entscheidung respektiert wird.

Redaktion e|pat|in®


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